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Infothek

Vollzugsstandards und Sicherheit

 
Le concept d’intervention en cas d’évacuation de la Prison Centrale
Alexandre Corminboeuf
Prison Centrale Fribourg

A partir de son intérêt pour la sécurité en milieu pénitencier, l’auteur analyse la directive actuelle relative à l’évacuation de la Prison Centrale de Fribourg. Sur la base de son expertise et d’interviews menées avec divers professionnels de la sécurité, il examine les particularités de ce concept d’intervention, analyse les différents scénarios d’évacuation ainsi que les incidences de ces scénarios sur le comportement possible des détenus et des intervenants. En concluant l’auteur identifie les risques propres à la Prison centrale, toute en mettant en exergue le rôle des partenaires intervenants lors d’une évacuation.

Brandszenario auf der Bewachungsstation Inselspital Bern
Luc Dällenbach
Bewachungsstation Inselspital

Die Arbeit liefert eine Analyse des Sicherheitsdispositivs bezüglich Brandbekämpfung in der Bewachungsstation des Inselspitals Bern. Der Autor geht dabei auf das Konzept der instrumentellen, administrativen und sozialen Sicherheit der Institution ein. Die Herausforderungen, die sich der Institution in Bezug auf einen Brandfall ergeben, werden mittels der Simulation eines Brandfalls geortet. Nach einer Erläuterung der Ausbildung zur Brandbekämpfung äussert sich der Autor auch zur Frage der Zukunft dieses Interventionsbereichs und liefert Vorschläge für eine optimalere und sicherere Brandbekämpfung.

Wohnraum der Gefangenen im Strafvollzug – Wohnen auf 12m2
Matthias Frank
Kantonsgefängnis Schwyz

Der Autor beschreibt kurz wie Gefängniszellen früher aussahen, was die Gesetzgebung zum heutigen Zellenbau reglementiert und welche Zellenarten existieren. Weiter zeigt der Autor der Leserschaft auf, wie eine Zelle ausgestaltet ist in Bezug auf Materialien, Einrichtung, Licht, Farbe, Raumklima und hinsichtlich der Sicherheit der Insassen und des Personals. Darauf aufbauend formuliert er zum Schluss einen aus seiner Sicht optimalen Zellengrundriss.

Arbeitssicherheit im Holzbetrieb der kantonalen Strafanstalt Zug
Hans Keiser
Kantonale Strafanstalt Zug
Auf der Grundlage eines Fallbeispiels, einen Arbeitsunfall, bei dem sich ein Insasse mit einer alten Spaltmaschine verletzte, geht der Autor der Frage nach, wie man die Arbeitssicherheit im Holzbetrieb der Kantonalen Strafanstalt Zug verbessern könnte. Der Autor zieht hierfür die gesetzlichen Grundlagen bei und schildert die spezifischen Anforderungen, die sich in diesem Bereich dem Personal stellen. Die Gefängnismitarbeitenden müssen genügend beruflich qualifiziert sein, um Insassen am Arbeitsplatz anzuleiten und zu führen. Auf der Basis dieser Ausführungen formuliert der Autor den Handlungsbedarf im Bereich der Arbeitssicherheit der Kantonalen Strafanstalt Zug.

Arbeitssicherheit am Arbeitsplatz in der Ausschaffungshaft der Anstalten Witzwil
André Pürro
Anstalten Witzwil

Arbeitssicherheit ist an jedem Arbeitsplatz des Justizvollzugs ein wichtiges Erfordernis. Davon ausgehend beleuchtet der Autor einzelne Aspekte des Arbeitsalltags in der Ausschaffungshaft der Anstalten Witzwil. Nach dem Beschrieb der einzelnen Arbeitsplätze, dem Profil der Insassen, welche mit den Arbeiten betraut werden, und den sprachlichen Herausforderungen bei der Kommunikation mit und unter den Insassen geht der Autor auf die gesetzlichen Grundlagen betreffend der Arbeitssicherheit und auf die Sicherheitsvorkehrungen der Arbeitsplätze ein. Er beschreibt aus seiner Sicht als Arbeitsmeister in der Ausschaffungshaft der Anstalt die sichere Handhabung der einzelnen Maschinen und erläutert anhand von Fallbeispielen bestimmte Schwierigkeiten sowie Lösungsansätze. 

La cohabitation en cellule, à l'exemple de Champ-Dollon
Marc Sandmeier
Prison de Champ-Dollon

En Suisse, les établissements de prison préventive disposent souvent de cellules pour plusieurs détenus. A l’exemple de la prison préventive de Champ-Dollon le mémoire thématise la cohabitation en cellule. Au travers d’enquêtes menées auprès des personnes détenues et à partir d’interviews organisés avec des membres du personnel, l’auteur met en évidence les problématiques soulevées par la cohabitation. Comme avantages les détenus énumèrent les possibilités d’entraide et de distraction. Le manque d’intimité et respect et le contact direct avec des personnes toxicomanes est perçu comme un inconvénient.

Erfahrungen mit dem Gruppenvollzug in der Untersuchungshaft am Beispiel des Gefängnisses Dielsdorf
Claudia Siegl
Gefängnis Dielsdorf

In einer bisher klassisch geführten Abteilung für Untersuchungshaft, in der die Insassen mehrheitlich in den Zellen eingeschlossen waren, entschied sich die Anstaltsleitung dazu, den Gruppenvollzug einzuführen. Die Autorin erklärt zunächst, wieso sich die Leitung des Gefängnisses Dielsdorf für diese Umstellung entschloss. Dann geht sie auf die Voraussetzungen zur Einführung des Gruppenvollzuges ein. In diesem Zusammenhang erläutert sie die Regelungen des Gruppenvollzugs und die damit verbundenen Aufgaben des Aufsichts- und Betreuungspersonals. Im Rahmen eines Exkurses diskutiert sie auch den in den letzten Jahrzehnten erfolgten Wandel in der Rolle des Aufsichts- und Betreuungspersonals. Ausführlich und präzis listet die Autorin im Anschluss Vor- und Nachteile sowie Chancen und Risiken des Gruppenvollzugs auf. Zum Schluss präsentiert die überzeugte Vertreterin des Gruppenvollzugs Möglichkeiten, diesen noch weiter zu verbessern.

Normen, Standards, Beispiele, Ideale und gesellschaftliche Vorstellungen
Jan Streitberg
Gefängnis Zürich

Ausgehend vom Begriff der „Gefängniszelle“ geht der Autor in seiner Arbeit auf eine Reihe von für den Justizvollzug relevanten Fragestellungen ein. Zunächst erläutert er den Begriff der Gefängniszelle und dessen Herkunft. In einem zweiten Schritt werden die rechtlichen Grundlagen und Standards vorgestellt, welche die Grösse und die Einrichtung einer Zelle regeln. Die bestehenden Unterschiede zwischen Gefängniszellen illustriert der Autor, indem er die Zellen des Gefängnisses Zürich, der Justizvollzugsanstalt Lenzburg und des Gefängnisses Limmattal beschreibt und vergleicht. Mit Erläuterungen zu den Zellenstandards in Österreich und Norwegen wird dieser kleine innerschweizerische Vergleich mit einem Blick über die Landesgrenzen erweitert. Schliesslich spannt der Autor den Bogen noch weiter. Anhand des historischen Wandels des Zellenverständnisses zeigt er auf, wie sich die gesellschaftlichen Erwartungen gegenüber der Gefängniszelle und gegenüber dem Justizvollzug geändert haben.

Die neue Wohngruppe C als Übergangsgruppe von der geschlossenen in die offene Betreuungsabteilung im Massnahmenzentrum Bitzi
Marcel Sturzenegger
Massnahmenzentrum Bitzi

Die gesetzlichen und gesellschaftlichen Anforderungen, die sich dem Massnahmenvollzug stellen, sind anspruchsvoll und fordern von den Anstalten die permanente Überprüfung bestehender Strukturen. Der Autor berichtet in diesem Zusammenhang über die Einführung einer Übergangsstufe zwischen den geschlossenen und den offenen Betreuungsgruppen im Massnahmenzentrum Bitzi. Er schildert das Vollzugsregime der neuen Übergangsstufe und die Auswirkungen der Einführung der neuen Übergangsstufe auf das Aufgabenfeld der Mitarbeitenden des Sicherheitsdienstes.

Schmuggel im Strafvollzug. Schmuggelbekämpfung in der Interkantonalen Strafanstalt Bostadel
Kurt Zimmermann
Interkantonale Strafanstalt Bostadel

Der Autor untersucht den Schmuggel im Strafvollzug. Nachdem er den Begriff des Schmuggels diskutiert hat, erläutert er die gesetzlichen Grundlagen, welche für den Schmuggel von Bedeutung sind. Er geht auf die Gründe ein, warum Waren auf verschiedensten Wegen geschmuggelt und in verschiedensten Verstecken aufbewahrt werden. Ausserdem legt er dar, welche Auswirkungen und Gefahren der Schmuggel im Freiheitsentzug hat und wie er in der Interkantonalen Strafanstalt Bostadel bekämpft wird. Zum Schluss formuliert der Autor Verbesserungsvorschläge.

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