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Infothek

Management und Reorganisation

 
L‘évolution de l’atelier cuisine de Champ-Dollon depuis sa construction
Sébastien Bapst
Prison de Champ-Dollon

L’auteur établit une présentation générale de la cuisine de Champ-Dollon. Il démontre l’évolution technique de celle-ci et l’évolution des menus au fil des ans. Une grande partie du mémoire est réservée à la modification du système de distribution des repas récemment développé à Champ-Dollon. L’auteur conclue avec quelques interrogations sur l’avenir de la cuisine dans l’établissement en relation avec les nouvelles constructions.

Der risikoorientierte Sanktionenvollzug auf dem Holzplatz der JVA Realta
Johannes Bernhart
Justizvollzugsanstalt Realta

Die Arbeit befasst sich mit der Einführung des „Risikoorientierten Sanktionenvollzug“, in der Justizvollzugsanstalt Realta. Das ROS-Konzept formuliert Grundlagen und Leitlinien für die systematische Anwendung wissenschaftlich fundierter Wirksamkeitsprinzipien für die Arbeit mit straffälligen Menschen. Am Beispiel der Justizvollzugsanstalt Realta erläutert der Autor, welche Anpassungen seitens der Anstalt hierfür geleistet werden müssen. Er geht dabei speziell auf die Arbeit und Betreuung der Insassen sowie auf die damit verbundenen Anforderungen an das Personal ein. Die Umsetzung des ROS-Konzeptes befindet sich in der JVA Realta in der Anfangsphase; zur optimalen Einführung des Modells im Arbeitsbereich schlägt der Autor abschliessend weitere Anpassungen vor, welche von der Anstalt noch zu leisten sind.

Die Abteilung Sicherheit der Anstalten Hindelbank im Zeichen von Dienstleistung und Kundenservice
Lorenz Furrer
Anstalten Hindelbank

Die Projektarbeit behandelt die Frage nach der Qualität der durch den Sicherheitsdienst der Anstalten Hindelbank erbrachten Dienstleistungen im Lichte der Kundenzufriedenheit. Der Sicherheitsdienst wird als Dienstleistungszentrale verstanden und darauf basierend wird erläutert, welche Kompetenzen seitens der Mitarbeitenden als Dienstleister erwartet werden. Auf der Basis von theoretischen Grundlagen aus der Kommunikation und aus dem Marketing diskutiert der Autor Möglichkeiten der idealen Ausgestaltung der Kundenkontakte. Unterschieden wird zwischen externen und internen Kunden, Insassinnen und Anstaltspersonal. Dienstleistungserbringungen, die eine hohe Kundenzufriedenheit erzielen, werden als Wertschätzung wahrgenommen, wirken motivierend und stärken die Arbeitszufriedenheit.

Untersuchungsgefängnis Brig. Ein Familienbetrieb: Welche psychischen Belastungen für die Mitarbeitenden?
Jörg Heldner
Untersuchungsgefängnis Brig

Die Arbeit schildert die baulichen Gegebenheiten und den Betrieb des Untersuchungsgefängnisses Brig. Die Anstalt wird von einem kleinen Team quasi als Familienbetrieb geführt. Auf der Basis von Interviews mit den Betriebsleitern beschreibt der Autor unter anderem die psychischen Belastungen, welche das Personal erfährt. Der Autor wägt aber auch weitere Vor- und Nachteile der beschriebenen Betriebsführung ab. Positiver Aspekt scheint ihm mitunter die familiäre Atmosphäre zu sein.

L’importance des relations et de la collaboration en milieu pénitentiaire, à l’exemple de la prison de la Croisée
Florent Herrmann
La Croisée

Ce mémoire met en évidence l’importance des relations sociales en milieu pénitentiaire, spécialement la collaboration entre les professionnels à l’exemple de la Prison de La Croisée. L’auteur illustre la qualité et les défis des relations sociales à partir d’exemples et situations spécifiques en formulant ensuite des éléments qui favorisent les relations professionnelles avec les détenus comme des suggestions pour l’amélioration des relations professionnelles entre les différents services de l’établissement en question.
Eröffnung einer Abteilung Ausschaffungshaft in einer offenen Anstalt – Auswirkungen auf Konzept und Personal
Hanspeter Herzog
Strafanstalt Wauwilermoos

Die Ausschaffungshaft wird in der Strafanstalt Wauwilermoos in einem Sicherheitstrakt vollzogen, was mit beachtlichen Anpassungsleistungen der offenen Anstalt verbunden ist. Der Autor erläutert die gesetzlichen Grundlagen, die baulichen Massnahmen, den Bedarf an personellen Ressourcen sowie das Anforderungsprofil für Mitarbeitende in der Ausschaffungshaft. Nach einem Exkurs über den professionellen Umgang mit Veränderungen, kommt der Autor zum Schluss, dass die Eingliederung der neuen Abteilung in der bisher nur offen geführten Anstalt professionell erfolgt sei, auch wenn in einzelnen Bereichen noch Verbesserungen erforderlich sind.

Druckerei Bostadel im Wandel. Auftragsschwund und Neuorientierung
Patrick Hürlimann
Interkantonale Strafanstalt Bostadel

Am Beispiel der Druckerei und Buchbinderei der Justizvollzugsanstalt Bostadel setzt sich der Autor mit der Frage auseinander, wie sich ein Arbeitsbereich neu orientieren kann, wenn wirtschaftliche Überlegungen dies erfordern. Nach einem Porträt der kleinen Abteilung im geschlossenen Vollzug, erläutert der Autor vergangene Entwicklungen und Zukunftsperspektiven der Druckerei, als eine Branche, welche im Justizvollzug relativ gut vertreten ist. Auch durchleuchtet der Autor die aktuellen Herausforderungen, die sich der Gefängnisdruckerei der Interkantonalen Strafanstalt Bostadel stellen und skizziert auf dieser Basis mögliche Auswirkungen einer Neuorientierung derselben. Fragen rund um die Auftragslage, Infrastruktur und Einbezug der Insassen als Arbeitnehmer sowie des betreuenden Gefängnispersonals sind einbezogen.

Vision 2010
Philippe Pahud
Regionalgefängnis Bern

In den letzten Jahren führte das Regionalgefängnis Bern eine für die Mitarbeitenden der Anstalt folgenreiche Reorganisation durch. Hauptziel der „Vision 2010“ war die Verbesserung der Betreuungsleistungen gegenüber den Insassen. Nach einführenden Worten zum Regionalgefängnis Bern und zu seinen Aufgaben im Betreuungs- und Sicherheitsdienst geht der Autor auf die einzelnen Betriebsabläufe des Gefängnisses und dessen Defizite vor der Reorganisation ein. Auch beschreibt er die damit verbundene Arbeitsplatzsituation der Mitarbeitenden. Anschliessend schildert er eingehend den Reorganisationsprozess, wobei sowohl die Sicht der Bereichsleitung als auch die des Autors einfliesst. Die im beruflichen Alltag erprobten Erneuerungen werden ebenfalls erläutert und analysiert. Abschliessend formuliert der Autor generelle Überlegungen zum Thema Umstrukturierung, insbesondere zu Mediation bei Konflikten im Rahmen von Reorganisationsprozessen.

Faisabilité d'installer un espace de vie, de travail ou de sport dans la Prison Régionale de Moutier
Rolf Perreten
Prison régionale Moutier

La plupart des petits établissements pénitentiaires suisses s’occupent des détenus en régimes de détention distincts. Pour ces établissements, il est difficile d’offrir une infrastructure intégrant des espaces de vie, une infrastructure pour l’activité physique ainsi que des ateliers de travail. A l’exemple de l’établissement de Moutier et en comparaison avec la prison de Bienne et de Thoune, l’auteur propose une étude de faisabilité. Selon son analyse l’implémentation d’un espace de vie paraît faisable en ce qui concerne les coûts et les aspects organisationnels. L’installation d’un espace pour l’activité physique demande pourtant un investissement financier important et la mise en place d’un espace de travail parait encore plus difficile en fonction des contraintes liées à l’infrastructure et à l’obtention d’un travail adéquat.

Les avantages et inconvénients de travailler en famille à la prison de Champ-Dollon
Patrick Sage
Prison de Champ-Dollon

Le mémoire propose un recensement des membres d’une même famille exerçant une activité professionnelle dans le même établissement pénitentiaire à l’exemple de la prison préventive de Champ-Dollon. Sur la base d’une enquête menée au sein de l’établissement et des entretiens menés avec la direction, l’auteur discute les avantages et les inconvénients de la parenté familiale tant dans l’exercice de la profession que dans les relations sociales hors prison.

Die Insassenverpflegung in zwei Institutionen des Justizvollzugs des Kantons Zürich – Ein qualitativer Vergleich der Verpflegungsmodelle „Catering“ und „eigene Produktion“
Mirco Solfrini
Gefängnis Limmattal

Qualitativ hochstehende Küche ist nicht zwingend mit mehr Kosten verbunden. Die Projektarbeit belegt dies anhand einer Analyse der Insassenverpflegung im Justizvollzug des Kantons Zürich. Der Autor vergleicht hier zwei Verpflegungskonzepte: Das Cateringmodell und das Modell der eigenen Produktionsküche. Die Beschreibung des Ist-Zustandes der Insassenverpflegung in den Gefängnissen Limmattal (Catering) und Zürich (eigene Produktion) basiert auf umfangreichen Interviews mit Insassen und dem Gefängnispersonal sowie einer detaillierten Aufnahme der Betriebsabläufe. Die ideale Insassenverpflegung muss nicht nur qualitativen, sondern auch logistischen und organisatorischen Aspekten gerecht werden. Die durchgeführte SWOT-Analyse zeigt deutlich, dass das Modell „eigene Produktionsküche“ wesentlich bessere Voraussetzungen hat, eine optimale Insassenverpflegung zu ermöglichen. Abschliessend wird kritisch angemerkt, dass die Voraussetzungen zur Realisierung dieses optimalen Verpflegungskonzepts bisher nur ungenügend ausgeschöpft wurden.

Das Untersuchungsgefängnis Olten – Geschichte, aktueller Stand, Zukunft
Urs Vonarburg
Untersuchungsgefängnis Olten

Nach einem kurzen Blick auf die Vorgeschichte des 1966 erstellten Untersuchungsgefängnis Olten, schildert der Verfasser die Schritte für dessen bauliche, betriebliche und personelle Umgestaltung seit der Eröffnung. Der Autor geht dann im Einzelnen auf den heutigen Zustand ein, den er mit einer Umfrage bei Insassen und Mitarbeitern untersucht.

Schnittstellen im Massnahmenzentrum St. Johannsen
Samuel Weibel
Massnahmenzentrum St. Johannsen

Nach einem Überblick über das Massnahmenzentrum St. Johannsen sowie die Organisation der Dienste und Fachbereiche der Anstalt, widmet sich der Autor den Berührungspunkten zwischen dem Sicherheitsdienst einerseits und der Soziotherapie und dem Bereich der Arbeitsagogik andererseits. Auf der Basis von Interviews werden die Schnittstellen, Probleme, Chancen und Risiken, die sich aus dieser Zusammenarbeit ergeben, untersucht. Nach der Präsentation von Verbesserungsmöglichkeiten kommt der Autor zum Schluss, dass sich das gegenseitige Verständnis und die Kooperation zwischen den Mitarbeitenden der verschiedenen Dienste in den letzten Jahren verbessert hätten, aber weiterhin an der Kommunikation gearbeitet werden müsse.

Von der Kolonie Ringwil zum Vollzugszentrum Bachtel (VZB) – eine Institution im Veränderungsprozess
Matthias Winkler
Vollzugszentrum Bachtel

Die Arbeit beschreibt das Vorgehen bei der Zusammenlegung der früheren Kolonie Ringwil und des Vollzugszentrums Urdorf zum neuen Vollzugszentrum Bachtel und stellt Probleme dar, die sich dabei ergaben. Nach einem Überblick über die neue Institution des Kantons Zürich werden Geschichte, Aufbau und Betrieb der beiden Vorgängereinrichtungen geschildert, bevor auf die Planung und auf den Veränderungsprozess an und für sich eingegangen wird. Mit der Zusammenlegung wurden neue Arbeitsabläufe und Sicherheitsvorschriften eingeführt sowie eine Reihe von baulichen Veränderungen vorgenommen. Nach einer Analyse der heutigen Situation werden einzelne Auswirkungen der Zusammenlegung benannt und diskutiert.

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